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Zwei in einem Boot

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Warum Paddeln eine Herausforderung für Paare darstellt

Beim Paddeln zu zweit ist es so: Wer hinten sitzt, steuert und paddelt, wer vorne sitzt, sorgt für den Vortrieb. Ist der Fluss ein zahmer, wie Altmühl oder Lahn, kann es bei Anfängern vorkommen, dass die Person vorn im Boot stärker paddelt als die Person hinten. Daraus ergeben sich Extrakilometer und Zickzack-Erkundungsfahrten in die Ufervegetation. Es kann sehr lustig sein, herauszufinden, ob nun zwei im gemeinsamen Alltag erprobte Kämpen es hinkriegen oder nicht, synchron zu paddeln oder nicht, und die Situation mit Humor zu nehmen oder nicht.

Wagemutige Könner gehen aufs Wildwasser, das sorgt naturgemäß von alleine für Rasanz. Frau hat nun Schwimmweste, Sturzhelm und Sportsgeist. Wenn Verständigungsschreie und Kommandos im Rauschen des Flusses untergehen, der Steuermann, durch sein Hintensitzen bedingt, einen Stein vorn übersieht, oder ein Kehrwasser ansteuert, das außer ihm niemand sieht, weil es möglicherweise gar nicht da ist, kentert das Zweierboot, und Frau geht plötzlich und schuldlos baden. Nach einer Runde Vollwaschgang mit Schleudern kriecht Frau an Land und sieht dem Steuer-Mann beim Bergen seiner kostbaren Ausrüstung zu. Damit kommt er dann ans Ufer und fragt „Schatz, bist du in Ordnung?“ Wer jetzt zu Gereiztheit neigt, sollte sich auf lange Sicht lieber einen Golfer als Partner suchen.


Die Long-Version des nassen Spasses gibt es inzwischen HIER